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„Wir wollen, dass eure Ohren bluten” – DKG verkündet Sessionsmotto

Als der Elferrat dieses Jahr auf seiner Mottosuche „Brainstorming und KI-Storming“ betrieben hat, stellten die Männer fest: „Wir hatten schon so ziemlich alles“, sagte DKG-Präsident Florian Wienecke am Freitag zur Sessionseröffnung. Aber: „Wir wollen, dass ihr samstagabends nach Hause geht und eure Ohren bluten, weil der Bass so geknallt hat“, sagte er grinsend. Deshalb feiern die großen Jecken in Drewer bei der Kappensitzung am 17. Januar unter dem Motto „Loveparade auf Jecken-Art – Drewer bringt den Rave an Start“. Beim Kinderkarneval tags darauf heißt es „Sonne, Meer, Aloha he – der Kika auf hoher See“, verkündete Simone Meinold.

Vor der Sessionseröffnung führte Florian Wienecke aber durch die wie gewohnt kurze und knackige Jahreshauptversammlung: Er blickte zurück auf eine Session mit „absolut gelungenen Sitzungen“ – sowohl DKG als auch Kika – und verband das mit einem Dankeschön an alle Trainerinnen, Trainer, Tänzerinnen und Tänzer. „Da entwickelt sich was“, lobte er. Ein Lob gab‘s aber auch für den „super bemalte Wagen“ beim Rosenmontagsumzug in Belecke, „der sich in den letzten Jahren immer wieder steigert, was das Design angeht“.

Frisch im Elferrat, direkt zum Beisitzer gewählt

Und wer so locker und schnell durch Jahreshauptversammlungen führt, darf das auch weiterhin: Bei den Wahlen hieß es für den Präsidenten „Wiederwahl“ – genauso wie für Schriftführer Dennis Wolff. Raphael Heimann verabschiedete sich aber von seiner Rolle als Beisitzer Elferrat; sein Nachfolger wird Ramon Glanert, der ganz frisch im Elferrat ist. „Am 17. Januar wird er sein Amt des Prinzen abgeben und in den Elferrat wechseln“, sagte Florian Wienecke. Getauft wurde er schon. Neuer Kassenprüfer ist Leon Löseke, Ersatzperson ist Andreas „Kempes“ Dahlhoff.

Der Vorstand der DKG: (v.l.) Kassenprüfer Leon Löseke, Ersatzperson Kassenprüfer Andreas “Kempes” Dahlhoff, Präsident Florian Wienecke, Schriftführer Dennis Wolff, Kassierer Robin Pohl und Vize-Präsident Steven Rinschede. Es fehlt: Ramon Glanert (Beisitzer Elferrat).

Nächstes Jahr startet das närrische Treiben am Samstag, 10. Januar: Ab 10.11 Uhr verkauft der Elferrat Karten für die Kappensitzung „in den Katakomben der Schützenhalle“ (in der Gänsewirtschaft oder im Kappenstübchen), ab 12 Uhr zieht er dann durchs Dorf und bringt das Schnatterblatt an den Mann und die Frau. Eine Woche später, am 17. und 18., sind dann Kappensitzung und Kinderkarneval – und offizielle Gastbesuche stehen am 24. Januar in Belecke und am 14. Februar in Allagen auf dem Programm. Wer als DKG-Mitglied mit zum Gastbesuch möchte, erhält in den nächsten zwei Jahren übrigens freien Eintritt: Den übernimmt die DKG. Und ein Jubiläum wirft auch schon seine Schatten voraus: 2028 feiert die DKG 44-Jähriges. Fest steht schon jetzt: „Wir werden auf jeden Fall einen Kommersabend machen.“

Nachwuchssorgen wegen schwacher Jahrgänge

Zum Schluss brachte Alexander Radke die Frage auf, ob sich der Elferrat Gedanken um den Nachwuchs gemacht hätte. Er schlug vor, „für Jungs von 16 bis 20“ was anzubieten. „Streng genommen kannst du ja mit 16 in DKG und Elferrat“, sagte Florian Wienecke. „Und ich wüsste nicht, wer nie angesprochen wurde.“ Einige entscheiden sich demnach für den Juka in Belecke, das Eintrittsalter sei aber gleich. Und Vize-Präsident Steven Rinschede ergänzte: „Das sieht gerade sehr schwach aus, aber wir haben da gerade auch schwache Jahrgänge.“

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